Meniskus
Viele Menschen kennen diesen starken, bohrenden, stechenden Schmerz im Knie. Bei der Untersuchung, zumeist bei der Auswertung von Röntgenaufnahmen, diagnostiziert der Arzt dann oftmals einen Meniskusschaden. Kaum jemand weiß aber was damit wirklich gemeint ist. Wir kennen zwar den Begriff Meniskus und die Schmerzen erst recht, aber was genau ist denn der Meniskus?
Was ist der Meniskus?
Zunächst einmal haben wir nicht nur einen Meniskus. Die Begriffe Innen- und Außenmeniskus haben die meisten Menschen ebenfalls schon einmal gehört. Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Knorpel in einem Gelenk. Der Mensch hat im Knie zwei große Menisken und in zahlreichen anderen Gelenken kleine Menisken. Zumeist verursachen aber die zwei im Knie befindlichen, großen Menisken, schmerzhafte Beschwerden. Eine mögliche Ursache für Meniskusbeschwerden könnte eine Meniskusruptur sein. Damit meint der Mediziner einen oder mehrere Risse im Meniskus. Weitere Ursachen für Beschwerden bieten degenerative Veränderungen. Hierbei verschleißen die Gelenke und walzen den Knorpel im Laufe der Zeit aus. Dieses Krankheitsbild wird als Arthrose bezeichnet.
Das erste Ziel bei der operativen Behandlung von Meniskusrissen ist immer so viel gesundes Meniskusgewerbe wie möglich zu erhalten. Der Operateur wird also versuchen, den Riss durch eine spezielle Naht oder durch den Einsatz von speziellen Stiften und Schrauben zu schließen. Bei einem sehr starken Meniskusschaden kann vor allem bei jungen Patienten, durch die Transplantation eines Spendermeniskus der Schaden behoben werden. Das Abstoßungsrisiko kann hierbei als sehr gering eingestuft werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit ein Collagen Meniskus Transplantat einzusetzen. Auch damit hat man in der heutigen Zeit schon sehr gute Erfolge erzielt und der Patient war bereits nach wenigen Wochen wieder fit und schmerzfrei.